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Aus- & WeiterbildungSonstige Lesedauer: 10 min Erscheinungsdatum: 20.04.2026

FUTURE JOBS [CAMPUS] – TPV NACHWUCHS-REDAKTION BERICHTET AUS ERSTER HAND

© digitallotsen.at
Workshop-Präsentation mit Jugendlichen im Hintergrund

Am 15. April tauchten Schüler:innen der 8. Schulstufe bei future jobs [campus] in interaktiven Workshops in die Berufe von morgen ein. Unter anderem ging für den tpv ein Nachwuchs-Reporter:innen-Team an den Start, das Eindrücke aus anderen Workshops sammelte und zu eigenen Beiträgen verarbeitete.

 

Rund 200 Schüler:innen der 8. Schulstufe des BG/BRG St. Martin, des Peraugymnasiums und der ISC – International School Carinthia zog es zum Bildungsorientierungsevent future jobs [campus] der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten (BBOK) in den tpv Technologiepark Villach. Dort erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, Berufe und Ausbildungswege mit Zukunft aus nächster Nähe kennenzulernen und in spannenden Workshops in die Arbeitsfelder von morgen einzutauchen. 

Nach einem gemeinsamen Auftakt im Audimax der FH Kärnten, inklusive eines inspirierenden Impulsvortrags von Sabine Lengger, Senior Scientist des Forschungszentrums Silicon Austria Labs, ging es für die Jugendlichen in Kleingruppen weiter. Insgesamt 14 regionale Unternehmen, Vereine sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus den Bereichen Technik, Forschung und Mathematik, Biologie, Nachhaltigkeit und Gesundheit sowie Medien und Innovation ermöglichten den Schüler:innen in praxisnahen 45-Minuten-Workshops, selbst aktiv zu werden und verschiedene Berufsfelder direkt auszuprobieren.

© BBOK
Schüler:innen in Krankenhausgewand gekleidet
© digitallotsen.at
Jugendliche sitzen im Audimax der FH Kärnten und zeigen auf
© BBOK
Mädchen testet Wasser beim Workshop der Kläranlage Villach

DIE TPV NACHWUCHS-REDAKTION

Im Zuge der vielseitigen Workshops war auch der tpv selbst mit seinem Medienteam der digitallotsen.at vertreten. Im Rahmen des Medien-Workshops schlüpften die Schüler:innen in die Rolle von Reporter:innen und erhielten Einblicke in die Redaktionsarbeit einer modernen Medienagentur. Dabei lernten sie, wie Inhalte aufbereitet werden müssen, um andere zu erreichen und zu begeistern. Ausgestattet mit Redaktionsprotokollen hielten die aus sechs bis sieben Schüler:innen bestehenden Gruppen ihre Eindrücke vom Vormittag fest und erarbeiteten zu einem selbst gewählten Workshop gemeinsam einen Beitrag.

© digitallotsen.at
Jugendliche füllen das Redaktionsprotokoll in Gruppen aus
© digitallotsen.at
Rollenkarten "Media Newsroom"
© digitallotsen.at
Blick durch die Verglasung auf den Medien-Workshop im tpv

Die dabei entstandenen Texte sind Teil der offiziellen Berichterstattung des tpv und geben authentische Einblicke in das Event aus Sicht der Jugendlichen. Nun stehen genau diese Perspektiven im Mittelpunkt: Die Nachwuchs-Reporter:innen berichten im Anschluss selbst von ihren Workshop-Erfahrungen und ihren Erkenntnissen zu den Berufen der Zukunft:

 

INFINEON: EINE WELT VOLLER TECHNOLOGIE

Wir konnten bestaunen, wie prägend sich die Arbeit des Teams der Infineon etabliert, und lernen, wie wichtig die Rolle der winzigen Mikrochips wirklich ist. 

Bei Infineon Technologies entwickeln Profis Chips für Autos, Smartphones etc. Die Arbeit ist technisch und präzise, unter anderem gelingt der Einstieg über eine Lehre oder ein Studium. 

Wenn wir bei der Infineon arbeiten würden, könnten wir nicht nur innovative Entwicklungen in der Technik bewirken, sondern auch aktiv an einer nachhaltigen Zukunftsperspektive mitwirken. Wir könnten revolutionäre Forschungen durchführen und internationale Erfahrungen sammeln.

Redaktionsteam: Lea, Marie, Selina, Laura, Leonie & Katharina (BG/BRG Villach St. Martin)
Besuchte Station: Infineon Technologies

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Schüler:innen beim Arbeiten

WUSSTEST DU, DASS AFFEN SCHLAUER SIND ALS STUDENTEN?

Wir haben das Team der Affenberg Landskron Research Station besucht und gelernt, wie man das Verhalten von Tieren erkennt.

Beim Workshop der Affenberg Research Station erfuhren wir auch mehr über die verschiedenen Berufe, die dort tätig sind. Dazu gehören Verhaltensbiologen, Affenpfleger, Tourguides, Anlagenpfleger sowie Mitarbeiter in der Gastronomie (Service, Kasse) und im Kassenbereich.

In Zukunft kann man das Verhalten von Affen besser erforschen, um sie zu schützen und ihr Zusammenleben mit Affen und Menschen zu verbessern. 

Redaktionsteam: Dilana, Mathias, Matthias, Malina, Leni, Sebastian & Elias (BG/BRG Villach St. Martin)
Besuchte Station: Affenberg Research Station

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Die Mitarbeiter:innen der Affenberg Research Station präsentieren über Tierkommunikation

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM MAXIMALEN ERGEBNIS 

Wir besuchten die Station der „Mathematischen Optimierung“, bei welcher wir spannende Rätsel mit Hilfe der Mathematik lösen konnten. 

Mathematische Optimierung findet das beste Ergebnis für komplexe Probleme in Technik und Wirtschaft. Experten nutzen Algorithmen, um Kosten zu senken oder Ressourcen wie Zeit und Energie effizient zu planen. Der Weg in diesen Bereich führt über ein spezialisiertes Mathematik- oder Informatikstudium mit Fokus auf Modellierung. 

Die mathematische Optimierung ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft, da wir mit ihr die maximal mögliche Effizienz erreichen. Wir finden, dass die mathematische Optimierung sehr interessant wirkt und sehr wichtig.

Redaktionsteam: Simon, Kevin, Dionys, Elias, Sara, Marlene (Peraugymnasium Villach)
Besuchte Station: Universität Klagenfurt

KAMPF UMS KLIMA – WELCHE ROLLE SPIELT UNSERE ENERGIE?

Schülerinnen aus dem BG/BRG St. Martin besuchten den Workshop über erneuerbare Energie und Klimawandel von der KEM/KLAR in der FH Kärnten.

Sie arbeiten an Klima- und Energieprojekten in Regionen. Sie planen Maßnahmen wie erneuerbare Energie, Mobilität und Klimaanpassung. Technisch braucht es Wissen zu Energie und Umwelt. Der typische Ausbildungsweg führt über ein Studium (z.B. Umwelt, Energie, Raumplanung). Auch Projektmanagement-Erfahrungen sind gefragt.

Der Beruf ist wichtig, weil er Klimaschutz konkret umsetzt und Regionen widerstandsfähiger macht. Er ist spannend, da man aktiv Projekte gestaltet. Ich könnte Ideen einbringen und später erreichen, nachhaltige Lösungen vor Ort wirklich umzusetzen und Menschen dafür zu begeistern.

Redaktionsteam: Lazar, Erica, Fabio, Tommaso, Francesco, Samira & Shalading (BG/BRG Villach St. Martin)
Besuchte Station: KEM/KLAR

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Die Workshop-Station von KEM/KLAR mit Glücksrad

WARUM KURZLEBIG, WENN ES AUCH LIFELONG SEIN KANN?

Wir haben den LifeLongWood-Workshop der FH Villach besucht. Dort haben wir mit VR-Brillen Bäume abgeholzt und unser eigenes Haus gebaut. 

LifeLongWood legt den Fokus auf Holzbau, Nachhaltigkeit und digitale Planung (z.B. VR). Damit werden Gebäude digital geplant und virtuell erlebt. Einstieg meist über HTL oder Studium, wichtig sind Kreativität und räumliches Denken. Der Beruf verbindet Design, Technik und Nachhaltigkeit. 

Als zukünftiger Architekt kann man durch VR-Brillen Gebäude leicht bauen und dadurch auch Verbesserungen vornehmen. Dadurch verbindet man Technik direkt mit Architektur. 

Redaktionsteam: Lina, Julia, Maya, Rukib, Magdalena & Nicolas (BG/BRG Villach St. Martin)
Besuchte Station: FH Kärnten (Bauwesen)

© BBOK
Schüler:innen mit VR-Brillen

OHNE REINRAUM, KEINE HANDYS UND MEDIZIN!

Wir haben das Team von comprei besucht und durften einen Blick in die Welt der Reinigung und Hygiene werfen.

Im Reinraum der Firma comprei arbeiten sie gegen Kontamination, damit wir gute Handys und effiziente Medikamente haben. Die professionellen Leute dort arbeiten für die Eliminierung von biotischen, abiotischen, chemischen und molekularen Verschmutzungen.

Reinräume, so wie von comprei, sind sehr wichtig für die Zukunft, damit wir weiter saubere und effiziente Technologien und Erfindungen kreieren. 

Redaktionsteam: Juliette, Sydney, Annika, Olivia, Maxi & Emil (ISC Velden)
Besuchte Station: comprei

© comprei
Schüler:innen in Reinraumanzügen untersuchen eine Metallschüssel

BEI -260 °C IM KÄLTESTEN ORT KÄRNTENS

Wir haben das Team von KAI besucht und durften einen Blick in die Produktion von Chips werfen.

Im Labor des Unternehmens KAI arbeiten Profis tüchtig daran, Fehler und auch ihre Ursache in Chips zu erkennen. Für diesen Job braucht man ruhige Hände und eine Vorliebe für Details.

Der Besuch in der Firma KAI hat uns allen sehr gefallen. Wenn wir Teil des KAI-Teams wären, könnten wir mithelfen, Chips für Computer, Handys und sogar Autos zu entwickeln und zu verbessern. Wir alle schätzen die Chance, uns in so einem Unternehmen umschauen zu dürfen. 

Redaktionsteam: Carina, Elisa, Yi Tong, Francheska, Dominique & Chiara (BG/BRG Villach St. Martin)
Besuchte Station: KAI - Kompetenzzentrum für Automobil- und Industrieelektronik GmbH

© BBOK
Mädchen blickt durch Mikroskop

VERSTÄNDIGUNG DURCH BEOBACHTUNG

In dem Workshop an der FH Kärnten mit dem Schwerpunkt „Ethologie von Lebewesen“ wurde uns ein interessanter Einblick in die Verhaltensweisen und Kommunikation unterschiedlicher Spezies gewährt.

Am Affenberg erforschen Roy Hammer und Lena Pflüger die Verhaltensweisen von Japanmakaken. Dabei beobachten sie nicht nur die Mimik und verbale Kommunikation, sondern verwenden auch KI, um die Vielzahl an Affen voneinander zu unterscheiden. Um den Beruf Verhaltensforscher ausüben zu können, mussten Roy Hammer und Lena Pflüger Biologie studieren und sich nach dem Studium leidenschaftlich auf die Verhaltensforschung spezialisieren. 

Als Verhaltensforscher könnten wir durch genaues Beobachten, nicht nur das Verhalten von Tieren, sondern auch das der Menschen besser verstehen.

Redaktionsteam: Thomas, Theo, Marie, Michael, Josefine & Paul – (Peraugymnasium Villach)
Besuchte Station: Affenberg Research Station